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Costa de Almería

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Die Costa de Almería liegt in der gleichnamigen Provinz im Südosten der iberischen Halbinsel. Die Küste, mit einer Fläche von 8.774 km², ist ein einziger landschaftlicher Gegensatz. Es liegen sich weite Strände und kleine Buchten, sowie wüstenähnliche Gebiete und fruchtbare Vegatation gegenüber. Auch der Tourismus steht gegensätzlich zu den fast unbewohnten Naturlandschaften, die kaum ein Mensch betreten hat.

El Greco

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El Greco (”Der Grieche”), wirklicher Name: Domenikos Theotocopoulos (* um 1541 in Phodele auf Kreta, † 6. April 1614 in Toledo) war ein spanischer Maler, Bildhauer und Architekt griechischer Herkunft und Hauptmeister des spanischen Manierismus. El Greco arbeitete seit etwa 1565 im Atelier von Tizian in Venedig, ließ sich von der Malerei Jacopo Bassanos und Tintorettos beeinflussen, ging 1570 nach Rom und weilte seit 1577 in Toledo, wo er Aufträge vor allem für den spanischen Hofadel ausführte und eine große Werkstatt unterhielt.

Among the surviving works of his Italian period are two paintings of the Purification of the Temple (Minneapolis Institute of Arts, and NG, Washington), a much-repeated theme, and the portrait of Giulio Clovio (Museo di Capodimonte, Naples). By 1577 he was at Toledo, where he remained until his death, and it was there that he matured his characteristic style in which figures elongated into flame-like forms and usually painted in cold, eerie, bluish colors express intense religious feeling.

Rosalía de Castro

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Rosalía de Castro (galicisch auch Rosalía do Castro) (* 21. Februar 1837 in Santiago de Compostela, † 15. Juli 1885 in Padrón, Galicien) war eine spanische Lyrikern, die ihre Werke überwiegend in galicischer Sprache abfasste. Rosalía de Castro wurde auf die Vornamen María Rosalía Rita getauft. Sie ist als uneheliches Kind mit unbekanntem Vater geboren worden. Über ihre Zeit als Kind und Jugendliche ist sehr wenig bekannt. Rosalía de Castro ehelichte Manuel Murguía, einen Chronisten Galiciens. Ein Jahr nach ihrer Hochzeit erblickt ihre erste Tochter, Alejandra, das Licht der Welt. Sechs weitere Kinder folgen.

Der Lebensmittelpunkt wechselte häufig zwischen Madrid und Simancas. Rosalía hatte dauerhaft mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Sie war sehr häuslich und widmete sich den Kindern und ihrem Mann. Von sich aus drängte Rosalía de Castro nicht zur Bekanntheit und zum Ruhm. So war es ihr Mann, der sie überzeugte, ihre Werke zu veröffentlichen. Ihre ersten Verse dichtete sie mit rund 12 Jahren. Mit 17 war sie in ihrem “Liceo de San Agustín” bereits sehr bekannt. Ihr erstes Buch war La Flor. Ihr letztes Werk war 1880 Follas novas (Neue Blätter), ein Werk, das voller Melancholie einen tiefen Einblick in ihre Sichtweise des Lebens gewährt und sich mit der menschlichen Existenz und der Angst vor dem Tod befasst.

Antonio Gaudi

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Antoni Gaudí (* 25. Juni 1852 in Reus, † 10. Juni 1926 in Barcelona), war ein spanischer Architekt und hervorragendster Vertreter des katalanischen Modernismus. Sein vollständiger Name war Antoni Placid Gaudí i Cornet, durch den Akzent wird die richtige Aussprache von Gaudí auf dem “í” betont.
Von 1874 – 1878 studierte Gaudi Architektur in Barcelona. Neben seinem Studium arbeitete er in verschiedenen Architekturbüros, unter anderem bei dem Architekten Francisco de Paula de Villar. 1878 eröffnete er ein eigenes Büro in Barcelona, von wo aus er die entscheidenden Teile seines umfangreichen Lebenswerkes verwirklichte.

Beim Überqueren einer Straße wurde Gaudi 1926 von einer Straßenbahn angefahren und schwer verletzt, wodurch er 3 Tage später verstarb. Gaudi war bekannt für seinen eigenwilligen Stil von runden, organisch wirkenden Formen. Er errichtete seine Bauwerke in der Formsprache des Jugendstils. Die typischen Merkmale sind geschwungene Linien, unregelmäßige Grundrisse, schräge gemauerte Stützen, naturnahe weiche Formen mit Motiven der Flora und Fauna. Weitere Vorlieben waren Bruchsteine und bunte Keramikfliesen, die er als Gestaltungselement in seine Bauwerken einfließen ließ.

Ein bekanntes Bauwerk von Antonio Gaudi ist zum Beispiel sein erstes Haus, das Casa Vicens (1883 – 1885). Hier kann man Gaudis Vorliebe für Bruchsteine und Keramikfliesen gut erkennen.
Ein weiteres bekanntes Werk ist das Casa Batlló (1904 – 1906), bei dem sich die Detailverliebtheit von Gaudi zeigt. Weiterhin sieht man an den geschwungenen Dach- und Wandkonstruktionen gut, dass er die Natur als Vorbild hatte.

Das dritte bekannte Werk ist das Casa Mila, der Nachfolger vom Casa Batlló. Obwohl das Casa Batlló schon ein Höhepunkt seines Schaffens war, wollte er eine größere Freiheit haben. Die natürlichen Formen kann man wieder sehr gut an den geschwungen Dach- und Wandkonstruktionen erkennen. Sein Lebenswerk wurde die Kirche Sagrada Familia in Barcelona, an der er die letzten 4 Jahrzehnte seines Lebens arbeitete (Baubeginn 1882, von Gaudi übernommen 1883). Heute ist die Kirche, obwohl immer noch unvollendet, das Wahrzeichen Barcelonas.

Miguel de Cervantes

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Miguel de Cervantes führte ein sehr unstetiges und abenteuerliches Leben. Auf der Flucht vor der spanischen Justiz ging er 1569 zunächst nach Rom und daraufhin in die spanische Marine. Als Matrose nahm er 1571 an der Schlacht von Lepanto teil, wobei seine linke Hand verstümmelt wurde und wodurch er den Beinamen el manco de Lepanto (der Einhändige von Lepanto) erhielt. Nach weiteren Jahren in der spanischen Marine wurde Cervantes 1575 von algerischen Piraten gefangengenommen und als Sklave nach Algier verschleppt. Erst nach fünf Jahren (1580) konnte er freigekauft werden.

Nach der Rückkehr nach Spanien begann Cervantes mit dem Schreiben von Theaterstücken, doch ohne größeren Erfolg. Er arbeitete u.a. als Steuereintreiber, musste aber wegen Veruntreuung von Staatsgeldern 1597/98 und wieder 1602 ins Gefängnis. Dort begann er mit der Arbeit an seinem bedeutendsten Werk “El ingenioso Hidalgo Don Quixote de la Mancha” (”Der sinnreiche Junker Don Quijote von La Mancha”), dessen erster Teil 1605 erschien. Den zweiten Teil veröffentlichte Miguel de Cervantes 1615. Der Roman brachte ihm zwar den ersehnten Erfolg, doch verlor er das dadurch gewonnene Geld wieder und starb 1616 verarmt in Madrid.

Costa del Sol

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Die Costa del Sol (dt: Küste der Sonne) ist eine Küste im Süden Spaniens und schließt an die Costa de Almería an. Mit über 300 km Länge umfasst sie auch die Städte und Provinzen Málaga, Cádic und Granada (ein beliebtes Ferienziel). Außerdem findet man kleine, versteckte Buchten, große, ausgedehnte Strände und auch Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten.

Durch das subtropische Klima kann man unter anderem Zypressen, Oleander und natürlich auch zahlreiche Palmen bewundern. Das milde Klima erklärt sich durch die Bergkette, die die Küste vor den Nordwinden schützt. Aufgrund von über 320 Sonnentagen im Jahr, der modernen Einrichtungen und der beliebten Strände ist die Costa del Sol ein oft gewähltes Reiseziel und ein Zentrum des internationalen Tourismus. Erwähnenswerte Orte in der Nähe sind u.a. Marbella, San Pedro de Alcantara und Benalmádena.

Jakobsweg

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Der Jakobsweg - auch Jakobusweg - ist ein Pilgerweg, ein ganzes Wege-System. Verschiedene Wege aus ganz Europa führen nach Spanien. Besonders durch Frankreich legten die Benediktiner ein feinmaschiges Netz an Verbindungen nach Südwest, in deren Knotenpunkten meist Klöster entstanden. In Spanien führt ein Hauptweg, der camino francés, von den Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela in Galicien im äußersten Nordwesten Spaniens und noch weiter bis ans Cap Finisterre am Atlantik. Der Atlantikküste nach gibt es ebenfalls einen Pilgerweg.

Namensherkunft

Die korrekte Bezeichnung müsste eigentlich Jakobswege heißen, denn auf die Frage, wo der Jakobsweg beginnt, gibt es nur eine einzige Antwort: “Gerade dort, wo Du jetzt stehst!” So handelt es sich bei dem Jakobsweg primär um eine Idee, im Mittelalter war es eine Volksbewegung, ein Aufbruch. Natürlich entstanden überall unterwegs zahlreiche Einrichtungen für die Betreuung und Begleitung der Pilger. Es entstanden Klöster, Herbergen, Hospize, Hospitäler, Gasthäuser und Kirchen. Kapellen, Klöster, Kathedralen, zahlreiche andere Orte bemühten sich mehr oder weniger erfolgreich, an diesem Streben teilzunehmen, wenigstens einen Teil der Wallfahrer zu sich zu locken.

Viele Prediger, Bekehrer, Ketzer und Tugendwächter, Gastgeber, Wirte und Neider, Räuber und Trittbrettfahrer warteten auf diesen frühen Touristenstrom und auch auf den wirtschaftlichen Segen aus dieser frommen Wallfahrt. Der Name Jakobusweg bezieht sich auf den Apostel Jakobus den Älteren. Er war zusammen mit seinem Bruder Johannes einer der zwölf Apostel Jesu Christi. Die Legende besagt, dass die Gebeine von Jakobus in Santiago begraben liegen. Ans Jakobusgrab setzte parallel zur spanischen Reconquista eine große Pilgerschaft ein.

Fuerteventura

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Fuerteventura ist eine der kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean, ca. 100 km westlich der marokkanischen Küste. Die Insel hat eine Fläche von etwa 1700 km² und ca. 44.000 Einwohner (Stand 2002). Die Hauptstadt Fuerteventuras ist Puerto del Rosario (14.000 Einwohner), die Landessprache ist spanisch. Fuerteventura bildet mit der nördlich gelegenen Insel Lanzarote die östliche Grenze der Kanaren und ist, nach Teneriffa, die zweitgrößte Insel des Archipels. Die Kanaren gehören zum Hoheitsgebiet Spaniens, genießen aber einen Sonderstatus als autonome Region mit eigenem Parlament und Präsidenten.

Fuerteventura ist die älteste Insel der Kanaren; sie entstand vor etwa 20 Millionen Jahren und ist vulkanischen Ursprungs. Der Großteil der Inselmasse entstand vor ca. 5 Millionen Jahren und ist seitdem durch Wind und Wetter stark erodiert. Die letzten vulkanischen Aktivitäten auf Fuerteventura erloschen vor 4000 bis 5000 Jahren. Der höchste Punkt auf Fuerteventura ist der Berg Jandía (807 m) auf der gleichnamigen Halbinsel.

Die Insel erreicht zwischen der Nord- und Südwestspitze eine Länge von knapp 100 km und ist misst an der breitesten Stelle 31 km. Der Istmo de la Pared ist mit 5 km Breite die schmalste Stelle Fuerteventuras und gliedert die Insel in zwei Teile: Den nördlichen Teil Maxorata, nach dem auch die ursprünglichen Inselbewohner Majoreros benannt sind, und die südliche Halbinsel Jandía. Die Inselfläche von 1700 km² ist, im Vergleich zu anderen kanarischen Inseln, mit 25 Einwohnern pro km² nur sehr dünn besiedelt. Fuerteventura liegt auf dem 28. Grad nördlicher Breite und zwischen dem 13. und 14. Grad westlicher Länge.

Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm, was Fuerteventura den Beinamen “Insel des ewigen Frühlings” eingebracht hat. Das Meer gleicht die Temperaturen aus und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara fern. Fuerteventura ist mit 147 mm pro Jahr im Kanarenvergleich sehr niederschlagsarm; durch die Sünden der Vergangenheit wirkt sich dies in jüngster Zeit besonders auf die Landwirtschaft aus. Die teilweise sehr starken Regenfälle in den Wintermonaten fließen, durch die zerstörte Vegetation zumeist ungenutzt, in das Meer ab.

Ein besonderes Wetterphänomen ist der Scirocco, in Spanien auch Leveche genannt, ein heißer Südostwind aus der Sahara. Während des Scirocco steigt die Temperatur manchmal sprunghaft um 10 Grad und die Luft wird extrem trocken. Der Wind bringt neben feinem Sand, der den Himmel verdunkelt und die Sicht auf 100 - 200 m senkt, auch afrikanische Wanderheuschrecken mit sich.

Lanzarote

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Lanzarote ist die östlichste Insel der Kanaren. Lanzarote hat sieben Gemeindegebiete: Arrecife (die Hauptstadt), Teguise, Haría, San Bartolomé, Tías, Tinajo und Yaiza. Den Namen bekamm sie von dem Seeman Lancelotto Malocello, der in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts auf der Insel gelandet war. Damit ebnete er den Weg für Expeditionen nachfolgender französischer, britischer und spanischer Seeleute und Händler. Sehenswertes: El Golfo, Timanfaya (Naturschutzgebiete der Vulkane), Papagayo Strände, Salinas del Janubio, Los Hervideros, Mirador del Rio, Cueva de los Verdes, Puerto del Carmen, La Geria, der Kakteengarten.

Die Künstler Cesar Manrique und Bob Pfeffer trugen entscheidend zu der Gestaltung der Insel bei. Manrique hat es sogar erreicht, daß kein Gebäude auf der Insel höher als 2 Stockwerke gebaut werden durfte, und somit die Insel nicht für den typischen Massentourismus geeignet war. Leider hat sich diese Entwicklung seit einigen Jahren zunehmend verändert, so daß in Richtung der wunderschönen Papagayo-Strände nun ebenfalls höher gebaut wird.

Geographie und Klima

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Spanien teilt sich die Iberische Halbinsel mit Portugal (im Westen) und der britischen Exklave Gibraltar (im Süden). Im Nordosten grenzt es an Andorra und, getrennt durch die Pyrenäen, an Frankreich. Die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln liegen vor der Westküste Afrikas. Die Städte Ceuta und Melilla liegen in Nordafrika und grenzen an das Mittelmeer sowie Marokko. Der nördlichste Punkt Spaniens ist die Estaca de Vares, der westlichste das Kap Toriñana, beide in Galicien, der südlichste die Punta Marroquí bei Tarifa, der östlichste das Kap de Creus. Die größte Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 856 und von O. nach W. 1020 km.

Die Nordküste Spanien verläuft fast in gerader Linie und bildet nur zwischen Gijón und Aviles sowie zwischen Ribadeo und A Coruña (spanisch La Coruña) bedeutendere Vorsprünge nach Norden. Gegenüber den übrigen Küsten des Landes zeichnen sich diese Küstenabschnitte durch Schroffheit und schlechte Zugänglichkeit aus. Ursächlich hierfür ist, dass hier die Gebirge fast überall dicht ans Meer heranrücken. Zugänglich sind diese Küstenabschnitte nur an den Mündungen der Flüsse und der tief in das Land einschneidenden Meeresarme (Rías), die insbesondere an der Küste von Galicien häufig auftreten.

Auch die Westküste Spaniens trägt im ganzen diesen Charakter; doch ist sie viel zugänglicher als der Norden, da hier die Gebirge nur in den Kaps bis an das Meer herantreten und sich im Hintergrund der Rias gewöhnlich Ebenen befinden. Charakteristisch für die Süd- und Ostküste sind dagegen eine Anzahl weiter, flacher Meerbusen und dazwischen befindliche, in felsige Vorgebirge endende Landvorsprünge. Diese Abschnitte sind gegliederter als die Nord- und Westküste und besser zugänglich. Die wichtigsten Buchten der Südküste sind von Westen nach Osten die Golfe von Cádiz, Málaga und Almería sowie die Bucht von Cartagena, an der Ostküste die Bahía von Alicante und der Golf von Valencia. Die größten Flüsse Spaniens sind der Duero, der Tajo und der Ebro.

Tourismus in Spanien

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Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Spanien. Das Land ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Welt. Im Jahr 2002 lag die Zahl der ausländischen Touristen in Spanien bei 51,7 Mio. (+1,6 Mio. bzw. +3,3 % gegenüber 2001). Mit insgesamt über 11,6 Mio. (+15,2 % gegenüber 2001) ausländischen Touristen lag die Region Katalonien in der Gunst des internationalen Tourismus in Spanien an der Spitze. Eine ebenfalls sehr beliebte Urlaubsdestination stellten die Kanaren dar.

Insgesamt verzeichnet die Inselgruppe 10,6 Mio. Touristen im Jahr 2002 (-1,8 % gegenüber 2001). Weitere Gebiete von touristischem Interesse in Spanien sind die an das Mittelmeer grenzenden Autonomen Regionen rund um das Mittelmeer, v.a. Andalusien, die Balearen und Valencia. Bei den Städtereisen sind insbesondere die Destinationen Madrid, Barcelona und Santiago de Compostela bei Touristen beliebt.

Katalonien

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Katalonien (spanisch Cataluña; katalanisch Catalunya) ist die wirtschaftsstärkste, die reichste, aber auch die teuerste autonome Region Spaniens. Es liegt im Nordosten des Landes an der Mittelmeerküste. Die Hauptstadt ist Barcelona. Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch. Katalonien hat rund 6 Millionen Einwohner. Seinen Namen verdankt diese Region der Tatsache, dass sich hier nach der Völkerwanderung Goten und Alanen niedergelassen haben (Katalonien=Got-Alanien).

Im Norden, getrennt durch die Pyrenäen, grenzt Katalonien an Frankreich, im Westen an die Region Aragón und im Südwesten an die Region Valencia. Bedeutende Städte neben Barcelona sind Tarragona, Lleida und Girona, sowie Manresa, Igualada, Martorell, Terrassa und Sabadell. L’Hospitalet und Badalona, ebenfalls große Städte, grenzen direkt an Barcelona und gehören in dessen Einzugsgebiet. Katalonien ist in 4 Provinzen eingeteilt: Barcelona, Tarragona, Lleida und Girona, und diese wiederum in insgesamt 46 Kreise (comarques). Die Unterteilung in Kreise gibt es innerhalb Spaniens nur in Katalonien. Sie ermöglicht eine weitgehende politische Dezentralisierung.

Katalonien ist eine hochindustrialisierte Region. Bedeutende Zweige sind u.a. Textilien, Chemie, Pharmazeutika und Automobilbau (die Produktion der Marke Seat erfolgt hauptsächlich in Katalonien). Der Hafen von Barcelona ist der größte im Mittelmeer. Im Agrarsektor ist besonders der Weinanbau hervorzuheben. Katalonien ist nach Frankreich der bedeutendste Produzent und Exporteur von Sekt. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Die Badeorte der Costa Brava, im Norden, und der Costa Daurada, im Süden, sind beliebte Ferienziele in ganz Europa. Barcelona ist anderseits der erste Hafen des Mittelmeeres im Verkehr von Kreuzfahrtschiffen.

Zu Katalonien gehören weite Bereiche der französischen Mittelmeerküste bis hinter Marseille im Norden, Gebirgsregionen bis kurz vor Toulouse sowie die spanische Küste südlich von Barcelona bis einschließlich Valencia. Dies sind aber nicht die administrativen sondern die - nicht unumstrittenen - historischen Grenzen Kataloniens. An den Rathäusern von Arles und Marseille manifestiert sich dies heute noch durch das Hissen einer dritten - der katalanischen Fahne. Diese Fahne ist gelb mit 4 roten Streifen, was auf eine historische Begebenheit zurückzuführen ist. Ein Staatsheld kniete vor dem König und wischte mit seiner blutverschmierten Hand über sinen Rock - so entstanden die 4 roten Streifen.

Ferrol

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Ferrol (galicisch auch O Ferrol, spanisch auch El Ferrol) ist eine Hafenstadt im Nordwesten Spaniens. Die Stadt liegt in der Provinz La Coruña, in der Autonomen Region (Comunidad Autónoma) Galicien (Galicia) am Atlanischen Ozean. Die Einwohnerzahl Ferrols ist von 87.700 im Jahr 1981 auf mittlerweile rund 79.500 Einwohner (Stand: Januar 2002) gesunken.

Als maßgeblicher Grund hierfür gelten die seit Jahrzehnten anhaltenden wirtschaftlichen Strukturprobleme der Stadt (v.a wegen der abnehmenden Bedeutung als Hafenstadt und Militärstützpunkt). Ferrol ist der Geburtsort des spanischen Diktators Francisco Franco. Dieser wurde in Spanien “El Caudillo” (”Der Führer”) genannt. In Anlehnung an diesen Titel trug Ferrol von 1938 bis 1982 den Namen “El Ferrol del Caudillo”.

Diego Velázquez

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Velázquez ist einer der größten Bildnismaler aller Zeiten, der neben der seinerzeit vorherrschenden idealistischen Kunstauffassung auch den Naturalismus zu einem gleichberechtigten Stil erhoben hat. Sein höchstes Ziel war die streng objektive Nachahmung der Natur bei geistreicher und individueller Auffassung. Deshalb übte sein Stil auf die ihm geistesverwandte Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen großen Einfluss aus.

Velázquez’ Malweise hat verschiedene Wandlungen durchgemacht: Von einer kräftig-pastosen, warmen Farbgebung mit bräunlichen Schatten ausgehend, lernte er allmählich die Einwirkung des natürlichen Tageslichtes auf die Farbigkeit der Figuren und Gegenstände kennen. Schließlich hüllte er alle Lokalfarben in einen kühlen, grauen Ton, durch den seine reifsten Schöpfungen gekennzeichnet sind. In seinen letzten Arbeiten löst er die dargestellten Motive in lauter einzelne, leicht hingesetzte Pinselstriche auf, die erst bei der Betrachtung aus größerer Entfernung zu einem einheitlichen Ganzen von geschlossener Harmonie zusammenwachsen.

Er kam in seinem Spätwerk daher der impressionistischen Auffassung sehr nahe. Außerhalb von Madrid findet man Werke von Velázquez, vor allem Porträts, besonders in der Gemäldegalerie im Kunsthistorischen Museum in Wien, in englischen Sammlungen und in den Museen zu Berlin, Dresden und Frankfurt am Main.

Rosalía de Castro

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Rosalía de Castro wurde auf die Vornamen María Rosalía Rita getauft. Sie ist als uneheliches Kind mit unbekanntem Vater geboren worden. Über ihre Zeit als Kind und Jugendliche ist sehr wenig bekannt. Rosalía de Castro ehelichte Manuel Murguía, einen Chronisten Galiciens. Ein Jahr nach ihrer Hochzeit erblickt ihre erste Tochter, Alejandra, das Licht der Welt. Sechs weitere Kinder folgen.

Der Lebensmittelpunkt wechselte häufig zwischen Madrid und Simancas. Rosalía hatte dauerhaft mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Sie war sehr häuslich und widmete sich den Kindern und ihrem Mann. Von sich aus drängte Rosalía de Castro nicht zur Bekanntheit und zum Ruhm. So war es ihr Mann, der sie überzeugte, ihre Werke zu veröffentlichen.

Ihre ersten Verse dichtete sie mit rund 12 Jahren. Mit 17 war sie in ihrem “Liceo de San Agustín” bereits sehr bekannt. Ihr erstes Buch war La Flor. Ihr letztes Werk war 1880 Follas novas (Neue Blätter), ein Werk, das voller Melancholie einen tiefen Einblick in ihre Sichtweise des Lebens gewährt und sich mit der menschlichen Existenz und der Angst vor dem Tod befasst. Ihre Werke umfassen Follas novas (Neue Blätter) 1880, Cantares gallegos (Lieder aus Galicien) 1863, En las orillas del Sar (An den Ufern des Sar) 1884, La hija del mar (Die Tochter des Meeres) 1859

Gibraltar

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Gibraltar ist ein Kalksteinfelsen, der an der Südspitze der iberischen Halbinsel ins Meer hineinragt. Im Altertum war Gibraltar eine der Säulen des Herakles. 711 wurde Gibraltar von den Arabern eingenommen. Daher kommt der Name Gibraltar aus dem Arabischen (Djebel al-Tarik = Berg des Tarik), nach Tarik ibn Sijad, einem maurischen Feldherrn, der die strategische Bedeutung Gibraltars erkannte und dort eine Festung errichten ließ.

Am 4. August 1704 wurde Gibraltar von den Briten im Spanischen Erbfolgekrieg erobert, 1713 wurde das Gebiet im Vertrag von Utrecht formell den Briten zugesprochen. und ist seit 1730 britische Kronkolonie. In ihr leben 28.800 Einwohner. Seit langem kommt es zu Spannungen zwischen Großbritannien und Spanien, weil Spanien die Hoheit über Gibraltar wiedererlangen möchte.

Die Straße von Gibraltar, die das Mittelmeer mit dem Atlantik verbindet, ist für das Militär von strategischer Bedeutung. Großbritannien unterhält in Gibraltar einen Flottenstützpunkt. Neuerdings wird auch gelegentlich eine gemeinsame Verwaltung durch Spanien und Großbritannien angestrebt. Bei einem Referendum am 7. November 2002 stimmten, bei einer Wahlbeteiligung von fast 90%, 99% der Abstimmenden für einen Verbleib unter britischer Herrschaft. Nur 187 Bewohner waren für eine geteilte Souveränität.

Gibraltar ist der einzige Ort in Europa, wo Affen ( Tierart: Berberaffe oder Magot , Macaca silvanus ), freilebend vorkommen. Deswegen nennt man Gibraltar auch den “Affenfelsen”. Die ursprüngliche Herkunft dieser Tiere ist nicht exakt geklärt, wahrscheinlich wurden sie irgendwann aus Marokko von Menschen eingeführt. Allerdings waren Berberaffen früher auch in Süd- und Mitteleuropa heimisch, die Affen von Gibraltar könnten also durchaus von europäischen Vorfahren abstammen.

Eine Legende besagt, dass die britische Herrschaft in Gibraltar beendet sein wird, sobald der letzte Affe den Felsen verlassen hat. Hintergrund dieser Legende ist eine Geschichte aus der Zeit der Belagerung Gibraltars von 1779 bis 1783: damals sollen die Engländer von den Tieren vor einem Nachtangriff der Spanier und Franzosen gewarnt worden sein.

Miguel de Cervantes

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Miguel de Cervantes führte ein sehr unstetiges und abenteuerliches Leben. Auf der Flucht vor der spanischen Justiz ging er 1569 zunächst nach Rom und daraufhin in die spanische Marine. Als Matrose nahm er 1571 an der Schlacht von Lepanto teil, wobei seine linke Hand verstümmelt wurde. Nach weiteren Jahren in der spanischen Marine wurde Cervantes 1575 von algerischen Piraten gefangengenommen und als Sklave nach Algier verschleppt. Erst nach fünf Jahren (1580) konnte er freigekauft werden.

Nach der Rückkehr nach Spanien begann Cervantes mit dem Schreiben von Theaterstücken, doch ohne größeren Erfolg. Er arbeitete u.a. als Steuereintreiber, musste aber wegen Veruntreuung von Staatsgeldern 1597/98 und wieder 1602 ins Gefängnis. Dort begann er mit der Arbeit an seinem bedeutendsten Werk “El ingenioso Hidalgo Don Quixote de la Mancha” (”Der sinnreiche Junker Don Quijote von La Mancha”), dessen erster Teil 1605 erschien. Den zweiten Teil veröffentlichte Miguel de Cervantes 1615. Der Roman brachte ihm zwar den ersehnten Erfolg, doch verlor er das dadurch gewonnene Geld wieder und starb 1616 verarmt in Madrid.

Juan Carlos I.

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Für die Nachfolge des spanischen Diktators Francisco Franco war bereits 1947 die Wiedereinführung der Monarchie vorgesehen worden. Franco setzt 1969 fest, dass Juan Carlos nach seinem Tod der Regierung als König vorsitzen solle. Mit dem Tod Francos am 20. November 1975 war somit der Weg für die Besteigung des Thrones durch Juan Carlos vorgezeichnet. An der Spitze des spanischen Staates steht Juan Carlos I. seit dem 22. November 1975, als er nur zwei Tage nach dem Tod Francos zum König erklärt worden ist.

Er begann unmittelbar einen beispielhaften und friedlichen Prozess des demokratischen Wandels in Spanien einzuleiten (Transition, span. transición). Am 14. Mai 1962 heiratet er sie Prinzessin Sophia von Griechenland, mit der er die Kinder Elena Maria, geboren am 20. Dezember 1963, Christina Ferderica, geboren am 13. Juni 1965, und Philipp Johann, geboren am 29. Januar 1968, hat. Durch die älteste Tochter, die mit Jakob von Marchilar verheiratet ist, ist er Großvater der Enkel Philipp Johann, geboren am 17. Juli 1998 und Victoria Frederica, geboren im August 2000. Die zweite Tochter, mit Inaki Urdangarin verheiratet, machte ihn zum Großvater der Enkel Johann Valentin, geboren 1999, Paul Nicolas, geboren am 6. Dezember 2000, und Michael, geboren am 30. April 2002. Der Sohn Philipp hat sich nun verlobt und wird 2004 heiraten.

Katalanische Sprache

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Erste schriftliche Zeugnisse entstammen dem 9. Jahrhundert. 1229 wird das Königreich Mallorca katalanisch-aragonesisch: Das Katalanische löst dort die arabische Sprache als Amtssprache ab. Während der Franco-Diktatur in Spanien war das Katalanische offiziell verboten und erst 1978 wieder zugelassen. Dies ist einer der Hauptgründe, warum die katalanische Sprache von Seiten der Regierung in den letzten Jahren so stark gefördert wurde. In den Schulen in Katalonien wird mittlerweile fast ausschließlich katalanisch gesprochen, ebenso in den Ämtern und in vielen Unternehmen.

Dabei wird das Spanische mitunter so weit verdrängt, dass nicht wenige der jüngeren Katalanen nur mehr recht als schlecht diese Sprache beherrschen.Die Katalanische Sprache (Katalanisch) gehört zum Zweig der romanischen Sprachen. Sie ist Amtssprache in Andorra und eine regionale Amtssprache in Spanien und auf Sardinien. Gesprochen wird Katalanisch von ca. 11 Millionen Menschen, vornehmlich in Spanien (in Katalonien, Valencia und auf den Balearen), aber auch in Südfrankreich (Okzitanien), Italien (auf Sardinien rund um Alghero) und Andorra. Etwa 8,2 Millionen Menschen haben Katalanisch als Muttersprache. Katalanisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben.

Formentera

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Die Römer nannten die Insel Fruimentera und nutzten sie wegen des fruchtbaren Bodens und der damals reichhaltigen Süßwasser-Vorkommen als Kornkammer. Mit dem Versiegen der Quellen ging auch die Landwirtschaft zurück. Aufgrund ständiger Piratenangriffe wurde die Insel im 16. Jahrhundert vollkommen entvölkert und erst 200 Jahre später von Ibiza aus wieder besiedelt.

Formentera ist die kleinste bewohnte der Balearen-Inseln. Sie liegt ca. 7 km südlich von Ibiza, ist 19 km in der Länge und hat ca. 4.000 Einwohner. Der Hauptort der Insel ist Sant Francesc de Formentera (span: San Francisco de Formentera). Da die Insel nur mit der Fähre von Ibiza aus erreichbar ist, ist der Tourismus dort weit weniger ausgeprägt, als auf den übrigen Balearen-Inseln.

Die Insel ist relativ flach und aufgrund der kurzen Entfernungen eignet sie sich deshalb gut für Ausflüge mit dem Fahrrad. An den Stränden der Insel ist fast überall Nacktbaden erlaubt, während Ibiza nur die beiden offiziellen Nacktbadestrände Aguas Blancas und Es Cavallet hat.

Galicien

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Galicien (deutsch auch “Galizien”, spanisch Galicia, galicisch Galicia oder Galiza) ist eine Autonome Region im Nordwesten von Spanien mit einer Ausdehnung von 29.574 km² (etwa 5,8% der Gesamtfläche Spaniens) und ca. 2,7 Mio. Einwohnern (Stand Januar 2002). Hauptstadt Galiciens ist Santiago de Compostela. Die Comunidad Autónoma de Galicia gliedert sich in die vier Provinzen A Coruña (span. La Coruña), Lugo, Ourense (span. Orense) und Pontevedra.

Bedeutende Städte in Galicien sind A Coruña (span. La Coruña), Ferrol, Lugo, Ourense (span. Orense), Pontevedra, Santiago de Compostela und Vigo. In den letzten Jahren gab es vor der Küste von Galicien mehrere Öltanker-Havarien. In das Blickfeld der internatinalen Öffentlichkeit gelangte insbesondere die schwere Tankerhavarie der Prestige im Jahr 2002 (siehe auch Ölpest). Diese war Ausgangspunkt für die umfassende Bürger- und Sozialbewegung “Nunca mais”.

Durch Galicien führt der sowohl kulturell als auch touristisch äußerst interessante Jakobsweg, der Pilger und Interessierte zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto bis nach Santiago de Compostela führt. In Galicien wird neben Spanisch das mit dem Portugiesischen eng verwandte Galego (span. Gallego) gesprochen.

Kanarische Inseln

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Die Kanarischen Inseln sind eine geographisch zu Afrika, politisch aber zu Spanien gehörende Inselgruppe im Atlantik, ca. 150 km nordwestlich von Westmarokko. Die Bezeichnung “Kanaren” geht vermutlich auf lat. canis (Hund) zurück, da die Inseln der Sage zufolge von großen Hunden bewacht wurden. Die Inseln bilden zusammen eine Autonome Region (span. comunidad autónoma, vergleichbar mit einem Bundesland) Spaniens.

Sie bestehen aus den sieben Hauptinseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro, sechs mittleren Inseln (Alegranza, Graciosa, Montaña Clara, Lobos, Roque del Este und Roque del Oeste) und verschiedenen kleineren unbewohnten Inseln und Felsen (wie Anaga, Salmor und Garachico). Sie liegen im Atlantik in einer geografischen Region, die als Makaronesien bezeichnet wird (zusammen mit den Kapverdischen Inseln, den Azoren, und dem Madeira-Archipel).

San Sebastian

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San Sebastian (baskisch Donostia, spanisch San Sebastián) ist die Hauptstadt der Provinz Guipúzcoa (baskisch Gipuzkoa) in der autonomen spanischen Region Baskenland. Sie hat ca. 180.000 Einwohner und liegt ca. 20 km westlich der französichen Grenze im Bogen des Golfs von Biskaya. Lange Zeit wurde angenommen, der Begriff Donostia sei der baskische Namen der Stadt San Sebastián. Inzwischen gilt unter Sprachwissenschaftlern als gesichert, dass es dabei um eine spanische Verballhornung des Namens des Heiligen Sebastian (San Sebastián) handelt. Der unter Basken übliche Name der Stadt entwickelte sich über Don Sebastian und Donebastia zu Donostia.

Der Zeitpunkt der Gründung der Stadt liegt im Dunkeln. Die strategisch herausragende Lage der Parte Vieja (deutsch: Altstadt) zwischen der Mündung des Flusses Urumea und der muschelförmigen Bucht La Concha legt nahe, dass dort Menschen siedelten, seitdem Fischfang an der Nordküste der iberischen Halbinsel betrieben wurde. Nach dem Niedergang der baskischen Stahlerzeugung und den Wirren diverser europäischer Kriege verlor San Sebastián an Bedeutung. Erst durch den Entschluss der spanischen Königin Maria Christiana 1845, San Sebastián zur Sommerresidenz zu erheben, erlebte die Stadt eine neue Blütezeit.

Heute (2003-12) ist der Tourismus eine Haupteinnahmequelle der Stadt. Hotelburgen und ähnliche Merkmale des Massentourismus gibt es nicht. San Sebastián präsentiert über das ganze Jahr verteilt international bedeutende Kulturveranstaltungen, zB das Filmfestival im September und die Jazzaldia (engl.: Jazzfestival) San Sebastián im Juli. Die Einwohner von San Sebastián (baskisch Donostiarrak) werden als freundliche, kulturell interessierte Kosmopoliten, die jeden Fremden mit zurückhaltender Neugier willkommen heissen, beschrieben.

San Sebastián ist unter spanischen und ausländischen Investoren geschätzter Standort. Etliche Konzerne unterhalten hier Niederlassungen. Den Stadtvätern von San Sebastián ist es gelungen, durch enge Bauvorschriften den architektonischen Charakter der Stadt (sowohl der Alt-, als auch der Neustadt) zu erhalten. Die Topographie von San Sebastián wird durch die weltbrühmte Bucht La Concha (deutsch: Die Muschel) gegliedert, deren Name von ihrer auffälligen Form herrührt. Der Ausgang der Bucht werden durch die Felsmassive des Monte Igueldo und des Monte Urgull begrenzt. In der Ausfahrt liegt noch die kleine Felseninsel Santa Clara. Der weitläufige Bogen der Bucht mit seiner durch viele Kandelaber beleuchtete Promenade ist die Hauptattraktion für Touristen.

Real Sociedad, der Fussballverein von San Sebastián, spielt immer wieder im oberen Feld der spanischen Liga und qualifiziert sich häufig für internationale Turniere.

Valencia

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Valencia ist eine spanische Hafenstadt an der Mittelmeerküste und hat etwa 800 000 Einwohner. Im Großraum Valencia leben ca. eine Million Menschen. Valencia ist die Hauptstadt des “Comunidad Valenciana”. Bekannt ist die Stadt durch die jährlich stattfindenden “Fallas”. Bereits 138 v. Chr. wurde die Stadt von dem römischen Konsul Junius Brutus gegründet, berichtet der Historiker Titus Livius. Als eine der ersten hispanischen Städte wird sie etwa hundert Jahre später römische Kolonie.

Unter westgotischer Herrschaft kaum entwickelt, macht die Stadt in der Araberzeit rasche Fortschritte und erreicht in der Zeit des Kalifats Córdoba 15.000 Einwohner. 1094 erobert der Cid die Stadt für das Christentum, doch nach acht Jahren fiel sie erneut an den Islam. 1238 gewann König Jakob I die Stadt endgültig für die Christenheit zurück und machte sie zur Hauptstadt des Königreiches Valencia, das zur Krone Aragons gehörte. 1520 - zeitgleich mit dem Comuneros-Aufstand gegen König Karl I. (der deutsche Kaiser Karl V.) in Toledo und anderen Städten - kam es in Valencia zur Rebellion der in Bruderschaften (Germanías) zusammengeschlossenen Zünfte.

Nachdem im April 1521 bei Villalar die königliche Reiterei über die aufständischen Comuneros siegte, wurde auch der Germanías-Aufstand niedergeschlagen. Während des spanischen Bürgerkrieges 1936-1939 gehörte Valencia zu Beginn zu dem von Republikanern kontrollierten Gebiet und war zeitweise Regierungssitz.

Pyrenäen

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Die Pyrenäen sind das rund 430 km lange Grenzgebirge zwischen Frankreich und Spanien. Die Pyrenäen werden unterteilt in die westlichen oder atlantischen Pyrenäen, die Hoch- oder Zentralpyrenäen und die östlichen Pyrenäen. Der Bereich der Hochpyrenäen erstreckt sich im Westen vom Port de Canfranc bis zum Vall d’Aran im Osten. Höchster Berg ist der Pico d’Aneto im Maladetta-Massiv mit 3404m. Es gibt rund zweihundert Gipfel über 3000m in den Pyrenäen. Die höchsten Berge sind auch noch vergletschert, wenn auch seit etwa 1920 ein starker Rückgang der Gletscher zu beobachten ist. Der ehemals sehr beeindruckende Ossoue-Gletscher am Vignemale hat viel von seiner einstigen Größe verloren.

Es wird extensive Weidewirtschaft mit Schafen, Rindern und Ziegen betrieben, in den Sommermonaten auch auf den Hochalmen. In den Vorgebirgen wird sowohl auf der französischen (Jurancon, Corbiers), als auch auf der spanischen Seite Weinbau betrieben. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts spielte Schmuggel eine wichtige Rolle. Die Pyrenäen entstanden wie die Alpen vor rund 50 bis 100 Millionen Jahren im Tertiär. Die westlichen Pyrenäen bestehen überwiegend aus Kalkstein, wogegen in den Zentralpyrenäen verschiedene Granite dominieren. Die Pyrenäen wurden vor allem während der Würmeiszeit mit einer geschlossenen Eisdecke überzogen. Durch die Eiszeit haben sich etliche Hängetäler und viele tausend Gletscherseen gebildet.

Auf der französischen Seite leben in den großen Mischwäldern bis in etwa 1800m Höhe auch noch einige Braunbären. In den hochalpinen Bereichen ist die Pyrenäengemse, der Isard anzutreffen. Auch gibt es in den Pyrenäen die seltene Rüsselmaus, die sonst nur noch im Kaukasus vorkommt. An Vögeln sind etwa der Stein-, Zwerg-, und Habichtsadler sowie Mönchs-, Lämmer-, und Bartgeier zu nennen.

Es gibt in den Pyrenäen drei Nationalparks. Der älteste ist der 1917 auf der spanischen Seite geschaffene Nationalpark von Ordesa, südlich von Garvanie gelegen. Dieser umfasst eine Fläche von etwa 2175 ha und ist damit der kleinste der drei Nationalparks. Gleichfalls in Spanien liegt der Nationalpark Aigües Tortes - San Maurico mit einer Ausdehnung von rund 105 Quadratkilometern. Auf der französischen Seite wurde 1967 der Bereich von den Bergen südlich von Lescun im Westen bis einschließlich zum Néouvielle-Massiv im Osten zum Nationalpark (Parc National des Pyrénées) erklärt.

Barcelona

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Barcelona ist die Hauptstadt der autonomen Region von Katalonien, im Nordosten Spaniens. Es liegt am Mittelmeer, 160 km südlich der Pyräneen und der Grenze mit Frankreich. Es ist mit über 1,6 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Spaniens und die größte Kataloniens. Mit seinem Einzugsgebiet sind es rund 3 Mio. Einwohner.

Barcelona bietet dem Besucher eine einmalige Gelegenheit, zu Fuß die römischen Ruinen, die mittelalterliche Stadt und die moderneren Viertel zu besichtigen, die für ihre viereckigen Häuserblocks mit den schrägabgeschnittenen Ecken (’Eixample’) und den vielen modernistischen Bauten bekannt sind. Die ältere Stadt ist hauptsächtlich flach. Hingegen die neueren Viertel liegen am oberen Teil Barcelonas, zu den Hügeln hin, sodass einige Strassen dort an San Francisco erinnern.
Eine besonders interessante Straße ist Les Rambles, eine breite Allee die vom Zentrum bis zum Hafen führt. Sie ist voller Menschen bis spät in die Nacht, und es gibt dort zahlreiche Blumen- und Vogelverkäufer, Zeitungskioske, Straßenmusikanten, Akrobaten, Cafes und Restaurants. Sehenswert an den Rambles ist weiterhin der bunte und lebhafte Markt Mercat de la Boquería, der Platz Plaça Reial, mit seine Arkaden und Palmen, sowie den typischen Bierlokalen, und das weltberühmte Opernhauser El Liceu.

Am Ende der Promenade, am alten Hafen, steht die Statue von Christoph Columbus. Dort befinden sich auch die mittelalterlichen Schiffswerften, die Drassanes, die heute ein Schifffahrtsmuseum, das Museu Maritim beherbergen. Es erzählt die Geschichte der Seefahrt im Mittelmeerraum und stellt sogar ein 1:1 Modell einer Galeere aus. Der alte Hafen beherbegt ein Freizeitzentrum, das unter anderem das grösste dem Mittelmeer gewidmete Aquarium enthält.

Vom Architekten Antoni Gaudí, der in Barcelona gelebt und gearbeitet hat, sind etliche berühmte Gebäude zu besichtigen. Dazu zählen u. a. die Casa Milà (La Pedrera), die Casa Batllò, der Palau Güell, der Parc Güell und ganz besonders die große, noch unvollendete Kirche Sagrada Familia, an der seit 1882 gebaut wird.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind u.a. das Museu Joan Miró, das Museu Picasso mit zahlreichen, weniger bekannten Werken von Pablo Picasso, und das Museu Nacional de Catalunya, das sehr bedeutende romanische Wandmalereien und andere Kunstwerke enthält.

Madrid

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Madrid liegt in der Mitte Spaniens in der Landschaft Kastilien. Die Stadt ist zugleich eine Autonome Region und Hauptstadt Spaniens am Manzanares. Die eigentliche Stadt hat ungefähr 2,9 Millionen Einwohner, der Großraum Madrid zirka 5 Millionen (Stand 1998). In Madrid befinden sich vier öffentliche Universitäten (die älteste wurde 1508 gegründet) und verschiedene andere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen.

Sehenswürdigkeiten gibt es in der Altstadt um die Puerte del Sol, Königspalast, Kathedrale La Almudena, Plaza Mayor, Kirchen San Isidro el Real und San Francisco el Grande, Paseo del Prado, Parque del Retiro, Puerta del Alcalá, Kybelebrunnen auf der Plaza de la Cibeles, Plaza de Espana, In Madrid befinden sich Flugzeug-, Fahrzeug-, Textil-, chemische und Nahrungsmittelindustrie. Madrid ist außerdem Spaniens größter Verkehrs- und Eisenbahnknotenpunkt mit dem Rangierbahnhof Vicálvaro. Außerdem besitzt es eine U-Bahn.

Marcha Real

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La Marcha Real, was so viel wie “Königlicher Marsch” bedeutet ist die Nationalhymne von Spanien. La Marcha Real ist eine der wenigen Nationalhymnen ohne Text. Die spanische Nationalhymne ist eine der ältesten in Europa und deren Ursprung ist völlig unbekannt. Erstmals wird March Real in einem Dokument von 1761 erwähnt, “Libro de Ordenanza de los toques militares de la Infantería Española” von Manuel de Espinosa, mit dem Titel Marcha Granadera, aber ohne Autor.

Bereits im Jahre 1770 wurde Marcha Granadera von König Carlos III von Spanien zum offiziellen “Ehrenmarsch” erklärt.

Santiago de Compostela

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Santiago de Compostela ist die Hauptstadt der spanischen Autonomen Gemeinschaft Galicien, Spanien, und hat 104.000 Einwohner. Die Stadt ist katholischer Erzbischofsitz und Wallfahrtsort sowie Standort wichtiger pharmazeutischer Industrie. Santiago wurde bereits 830 zum Wallfahrtsort, als man die in einem Grab gefundenen Gebeine dem Apostel Jakobus zuschrieb. Sehenswert ist die romanische Kathedrale mit einer Barockfassade, in der ein goldener Baldachin den Altar schmückt.

Ein ständiger Pilgerstrom bildet Schlangen, eine große Sitzfigur des hl. Jakobus wird als Zeichen der Ehrerbietung umarmt und geküsst. Sehenswert ist daneben die von der UNESCO geschützte Altstadt (Weltkulturerbe). Die Fassade der Kathedrale von Santiago de Compostela ist auch auf den Spanischen Cent-Münzen (0,01 € - 0,05 € Münzen) abgebildet.

Santiago de Compostela war neben Rom und Jerusalem das bedeutendste Pilgerziel des christlichen Mittelalters. Das Einzugsgebiet reichte von Skandinavien bis ins östliche Mitteleuropa. Im 15. Jahrhundert wurden heilige Jahre eingeführt, die immer dann stattfinden, wenn der Jakobstag (25. Juli) auf einen Sonntag fällt. Seit ca. 1985 erlebt der Jakobsweg eine Renaissance. Jährlich treffen etwa 70 000 Pilger zu Fuß oder mit dem Fahrrad in Santiago ein.

In Deutschland kümmert sich die Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft e.V. um die Betreuung der Pilger und um die wissenschaftliche Aufarbeitung der Pilgerfahrten nach Santiago de Compostela.

Club de Golf El Plantio

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Der Golfkurs an der Costa Blanca, der in unmittelbarer Stadtnähe von Alicante (ungefähr drei Kilometer), und nur etwa zwei Kilometer vom Flughafen entfernt ist, liegt in Nähe der Schnellstrasse Madrid Alicante. Der Golfkurs “Club de Golf El Plantio” bietet sich daher als Golfplatz für Golfer aus allen Richtungen an.

Der Golfkurs an der Costa Blanca bietet eine 18-Loch-Anlage mit Par 72. Club de Golf El Plantio entspricht daher den internationalem Standard, wobei der im Jahre 1993 eröffnete Club natürlich auch über alle Annehmlichkeiten verfügt, die ein anspruchsvoller Golfer erwartet. Selbstverständlich bietet dieser Costablanca Golfkurs eine Approach Zone, ein überdachtes Tee und zwei Putting Greens, diese gehören genauso zu den angebotenen Leistungendie wie die herrliche Aussicht und das freundliche Klima.

Holes: 9 Course: 2.167 m Par: 72
Holes: 18 Course: 6.148 m Par: 72
Ctra. Alicante - Elche, km. 3
Partida de Bacarot
03114 Alicante
Tel.: 965189115 Fax; 965189105

Baskenland

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Das Baskenland oder auf baskisch Euskadi und spanisch País Vasco, ist seit 1980 eine Autonome Region in Spanien. Das Baskenland umfasst die drei Provinzen Guipuzcoa auf baskisch Gipuzkoa, Vizkaya auf baskisch Bizkaia und Alava auf baskisch Araba. Die administrative spanische Autonome Region “Baskenland” umfasst nur einen Teil des eigentlichen spanischen Anteils am Baskenland, zu dem die Basken auch Teile der Region Navarra auf baskisch Nafaroa zählen. Das Baskenland erstreckt sich darüber hinaus auch auf Frankreich.

Das Baskenland leitet seine Bezeichnung von den Basken, den Sprechern des Baskischen, ab. In der spanischen Autonomen Region Baskenland gibt es trotz eines bereits seit 1979 bestehenden Autonomiestatuts eine kleine aber aktive Unabhängigkeitsbewegung. Mehrere baskische Parteien (z.B. die zwischenzeitlich verbotene Batasuna) und die terroristische Gruppe ETA treten für die Unabhängigkeit bzw. eine deutliche Erweiterung der Autonomierechte ein. Im Parlament des spanischen Baskenlandes haben die “baskischen” Parteien seit Jahren eine Mehrheit inne, sind aber untereinander nicht immer einig, so dass auch Koalitionen mit den gesamtspanischen Parteien zustande kommen.

In die Schlagzeilen der Medien Westeuropas gelangt das Baskenland vorwiegend im Zusammenhang mit Anschlägen der ETA. In den Medien, die der ETA nahe stehen, wird dies kaum erwähnt. Hier werden Aktivitäten baskisch-nationalistischer oder der ETA nahestender Gruppen meistens als “Kampf gegen die spanische Unterdrückung” bezeichnet. Umfragen unter Basken zeigen eine andere Sichtweise. Die überwältigende Mehrheit der baskischen Bevölkerung ist mit dem erreichten Autonomie-Status zufrieden. Auch die Massendemonstrationen mit sechsstelligen Teilnehmerzahlen nach Attentaten zeigen die politische Isolierung der ETA im Baskenland.

Im Laufe der letzten 15 Jahre haben verschiedene Parteien und Organisationen in den baskischen Provinzen immer wieder Ansätze zur Lösung des Problems präsentiert. Viele Gespräche verliefen ergebnislos. Die spanische Regierung beharrt - aus Sicht von Kritikern - auf Maximalpositionen, wie den umstrittenen Haftbedingungen für ETA-Mitglieder. In den Jahresberichten von amnesty international werden diese Haftbedingungen und Verhörmethoden einerseits, und das gewaltsame Vorgehen der ETA andererseits regelmäßig negativ beurteilt.

Die politische Diskussion im Jahr 2003 in den spanischen Provinzen des Baskenlandes war von dem Bestreben der Regierung unter Juan José Ibarretxe geprägt, das derzeit gültige Autonomiestatut vom 22. Dezember 1979 durch ein neues Statut abzulösen. Die von den Parteien Baskische Nationalistische Partei (PNV), Baskische Solidarität (EA) und Vereinigte Linke (EB-IU) gebildete Regierung hat hierzu am 25. Oktober 2003 einen Vorschlag für ein neues politisches Statut der autonomen Region des Baskenlandes vorgelegt. Dieses sieht weitgehende Selbstbestimmungsrechte (u.a. eigene Abgeordnete im Europaparlament, eigene Vertreter in internationalen Organisationen) für das Baskenland vor und stellt nach Ansicht der regierenden Nationalisten einen konstruktiven Lösungsweg für den Konflikt mit den militanten Kräften dar. Kritiker des so genannten Ibarretexe-Plans, darunter die Volkspartei (PP) und die Sozialisten (PSOE) werfen der Regierung des spanischen Baskenlandes vor, mit dem Vorschlag gegen eine Reihe von Bestimmungen der per Volksabstimmung verabschiedeten spanischen Verfassung zu verstoßen und das Land weiter zu spalten.

Zigeuner

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Zu Beginn des 15. Jahrhunderts erreichte eine große Einwanderungswelle von Zigeunerstämmen Westeuropa. Sie waren von Kleinasien über Griechenland bis zu den Balkanländern vorgestoßen und durchzogen danach sehr schnell verschiedene europäische Länder: Böhmen, Deutschland, Italien, die Schweiz und Frankreich.

Spanien erreichten sie von Frankreich aus. Ihr erstes Auftauchen dort wird durch die Kopie eines Geleitbriefes, die erst vor wenigen Jahren aufgefunden wurde, bezeugt. Dieser Geleitbrief war von Alfons V., König von Aragon, am 8. Mai 1425 ausgestellt worden und gewährte dem Anführer „Herzog“ Thomas von „Klein‑Ägypten“ und seinem Gefolge, da sie sich als Pilger ausgaben, freien Durchzug durch das Königreich Aragon. 1447 zog ein großer Trupp „egipcianos“ in Barcelona ein, wie es die „Anales de Cataluña“ berichten, und 1462 tauchten auch Zigeunerbanden in Andalusien auf‑ in der Stadt Jaén, wo sie mit großer Neugierde und Freigebigkeit empfangen wurden.

Die oft behauptete Zigeunerwanderung in Südspanien von der Küste Afrikas aus über Gibraltar bestätigte sich bis heute durch kein Dokument, und es bleibt nur die Wahrscheinlichkeit, daß einzelne Zigeunergruppen auch auf diesem Wege nach Spanien gekommen sind. Die Spanier gaben dem frernden Volk verschiedene Namen: egipcianos, gitanos, griegos, zincalés, bohemios, húngaros, faraones; vereinzelt wurden sie auch mit den Sarazenen in einen Topf geworfen.

Sie selbst nannten sich calé, calorró, romanó, cañí und auch pindoró. Ging es den Zigeunern in Spanien zuerst gut, die dunkelhäutigen „Pilger“ wurden überall begafft und mit Almosen bedacht, so brachten sie schon nach wenigen Jahren mit ihren Diebstählen und Gaunereien Behörden und Bevölkerung gegen sich auf. Dem spanischen Klerus warein sie mit ihren fremden Sitten, ihrer Wahrsagerei und religiösen Gleichgültigkeit schon gleich suspekt, und so wurden sie bald als Häretiker verschrien. 1499 unterzeichneten dann auch die Katholischen Könige die erste Pragmatik, worin den Zigeunern empfohlen wurde, entweder ihr Wanderleben aufzugeben und sich fest anzusiedeln oder das Land zu verlassen.

Es sollten noch viele „Zigeunergesetze“ folgen. Fast 300 Jahre lang bedrohte, bestrafte und verjagte man sie. Jeder neue Herrscher verschärfte die Gesetze gegen sie. Wurden sie zuerst nur verjagt oder mit Auspeitschung bestraft, so folgten später Deportationen (nach Afrika) Galeerendienste und die Todesstrafe. Das Ausüben ihrer Bräuche, bestimmter Berufe (Pferdehandel), ihre Sprache und Kleidung fielen unter die Verbote. Einzelne Gruppen hatten sich zwar angesiedelt, wie z. B. die Zigeuner auf dem Sacro Monte bei Granada; doch die Mehrzahl lebte weiterhin als gitanos bravíos (Nomadenzigeuner). Kein Gesetz fruchtete bei ihnen etwas, und da sie inzwischen das Land gut kannten, wußten sie sich in unwegsamen Gegenden zu verbergen.

Erst Karl III. brach mit der vorhergehenden Zigeunerpolitik und gab ihnen in seinem 44 Artikel umfassenden Gesetz, das er 1783 erließ, Menschenwürde und eine gewisse Gleichberechtigung wieder. Obwohl dieses Gesetz nicht alle Probleme löste, waren die Zigeuner zumindest gegen die unablässigen Bestrafungen und Verfolgungen gesichert, und eine Assimilierung mit der spanischen Bevölkerung konnte beginnen.

An den Rändern der Städte und Dörfer ließen sie sich nieder, Handel treibend oder ihren traditionellen Berufen nachgehend. Spanienreisende im vorigen Jahrhundert berichten uns von ihrem Gewerbe als Scherer, Schlächter, Pferdehändler, Rosstäuscher, Korbflechter, ambulante Straßenhändler und Hausierer. Als Schmiede, besonders als Kleinschmiede besaßen sie große Meisterschaft und waren darin konkurrenzlos. Aus ihren Reihen kamen jedoch auch große Toreros, wie Rafael „El Gallo“ und sein Bruder Joselito, der als der bedeutendste Stierkämpfer aller Zeiten betrachtet wird. Zu den berühmten Zigeunertoreros der letzten Jahrzehnte zählen Cagancho, Gitanillo de Triana, Chamaco und El Caracol.

Als Tänzer und Sänger schon bald nach ihrer Ankunft gerühmt, haben sich ihre Tänze wie die „Zarabanda“, der „Olé“ oder die „Tana“ gänzlich verloren. Zigeunertänze wurden von der Kirche öfters verboten, obwohl andererseits die Zigeuner auch wieder als Vortänzer bei den Fronleichnamsprozessionen mitgewirkt haben sollen. Heute haben sich die Zigeuner die Flamencodomäne zu eigen gemacht und gelten als Repräsentanten dieser Musik. Unter vielen Einflüssen war der Flamenco im Lebensbereich der Zigeuner Niederandalusiens entstanden. Zunächst nur in ihren Vierteln und auf ihren Festen ausgeübt, wurde der Flamenco später bei seiner größeren Popularisierung hinausgetragen und einzelne nun nicht mehr anonyme Künstler wurden berühmt.

Zigeunersänger, wie Manuel Torre, Tomás Pavón, Juan Talega, Antonio Mairena und in unseren Tagen der außergewöhnliche El Agujetas, Tänzerinnen wie La Malena, Carnien Arnaya und La Singla, Tänzer wie Juan Pelao und Caraestaca sollen hier für hunderte großer Gitano‑Interpreten stehen.

Heute schätzt man die Zahl der Zigeuner in Spanien auf 60‑100.000. Die meisten sind sesshaft geworden, obwohl es immer noch Wanderzigeuner gibt. In vielen Städten, u. a in Granada, Vitoria, Figueras hat man viel für sie getan, ihnen Schulen und Wohnsiedlungen gebaut, überhaupt versucht, sie in die Gesellschaft zu integrieren, wenn auc hier noch viel versäumtes nach zuholen ist und ein Zigeunerelendsviertel wie das von Somorrostro bei Barcelona erst vor wenigen Jahren beseitigt worden ist.

Als im 19. Jahrhundert die Sprachwissenschaftler begannen, die Zigeunersprache systematisch zu untersuchen, um von der Sprache aus die Herkunft dieses Volkes zu klären, entdeckten sie die große Ähnlichkeit des Romani (die Zigeunersprache) mit indischen Idiomen, ja selbst die Verwandtschaft mit dem altehrwürdigen Sanskrit. Die Urheimat der Zigeuner war somit geklärt, wenn auch kein ganz genauer geographischer Standort ermittelt werden konnte, denn die Zigeunersprache weist keine einheitlichen Züge auf, sondern zeigt einen Mischcharakter aus verschiedenen indischen Dialekten.

Nach der Auswanderung der Zigeuner aus Indien (wahrscheinlich im 9. oder 10. Jahrhundert n. Chr.) wurden viele Wörter und Wortgruppen aus den Sprachen (meistens Mundarten und keine Schriftsprache) der Wirtsvölker, die sie unterwanderten, in das Romani aufgenommen. So konnte man durch die persischen, arabischen, armenischen, türkischen, griechischen und slawischen Sprachelemente in der Zigeunersprache den langen Wanderweg der Zigeuner rekonstruieren.

Der Zigeunerdialekt der spanischen Zigeuner ist das caló (A chipi callí). Neben einer großen Anzahl spanischer weist es auch slawische und griechische Wörter auf. Im 16. Jahrhundert sollen noch viele Zigeuner in Spanien Vulgärgriechisch verstanden haben. Das caló war schon sehr früh verfälscht, und so hat es auch der Sprachwissenschaftler Miklosich, der die Zigeunermundarten nach ihrem Fremdwörtergehalt untersuchte (1872‑81), von allen Zigeunerdialekten an letzter Stelle eingestuft. Hatte das caló mit der alten germanía (span. Gaunersprache) nichts gemein, so wurden in die moderne germanía dagegen viele caló‑Wörter übernommen, und es ist auch in den populären Sprachgebrauch Andalusiens eingegangen. Jargonwörter wie chalao (verrückt), chanelar (wissen), duca (Pein, Schmerz), parné (Geld), pinreles (Füße), sacaís (Augen), chaval (junge), camelar (lieben, wollen) usw. kommen direkt aus der spanischen Zigeunersprache.

Heute ist vom caló nur noch ein Skelett übrig geblieben. Es hat sich dem Spanischen genähert und die meisten Zigeuner sprechen und verstehen auch nur noch spanisch. Im letzten Jahrhundert, wo man eine zeitlang für alles zigeunerische schwärmte, erschienen selbst in populären Bühnenstücken caló‑Dialoge und Redewendungen. Der große englische Romaní Raí George Borrow, der Spanien 1836 bereiste, übersetzte sogar zusammen mit spanischen Zigeunern das Lucas‑Evangelium ins caló (Embeo e Majaró Lucas). In seinem später erschienenen Werk über die Zigeuner Spaniens (The Zincali) lieferte er ein caló‑Wörterbuch, caló‑Poesie und u. a. auch einige rejelendres calós [Sprichwörter der spanischen Zigeuner], allerdings nachlässig und ungenau in der Textwiedergabe. Trotzdem wurden in die vorliegende Sammlung (teilweise verbessert) einige Sprichwörter aus seinem Buch übernommen, genauso wie von den wenigen, die Mérimée in seine Erzählung „Carmen“ eingefügt hatte.“

Bilbao

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Bilbao oder auf baskisch Bilbo ist in Nordwestspanien. Die Stadt liegt an der Mündung des Flusses Nervión der dort in den Golf von Biscaya fließt. Bilbao ist die größte Stadt des Baskenlands und die Hauptstadt der Provinz Bizkaia. Bilbao ist eine der wichtigsten Industrie- und Hafenstädte Spaniens und hat rund 370 000 Einwohner, und mit den Umliegenden Gebieten fast 1 Milliono.

In den 1990er Jahren hat Bilbao, das zuvor abseits der touristischen Routen lag, eine weitreichende Neukonzeption seiner Innenstadt unternommen. So entstand bis 1995 eine 28 km lange Metrolinie, deren Bahnhöfe von Sir Norman Foster entworfen wurden. Einen weiteren Neubau stellt die Brücke “Zubizuri” des Architekten Santiago Calatrava dar, die einem aufgeblähten Segel nachempfunden ist.

Wichtigster Bestandteil der Stadterneuerung und Zentrum des touristischen Interesses ist aber das bis 1997 von dem amerikanischen Architekten Frank O. Gehry errichtete Guggenheim-Museum. Der spektakuläre Museumsbau aus Titan, Glas und Kalkstein ist eines der wichtigsten Beispiele avantgardistischer Architektur des 20. Jahrhunderts weltweit. Dabei korrespondiert das Museum mit der sonst oft gesichtslos-industriellen Gestalt Bilbaos, indem es etwa die benachbarte Brücke “La Salve” mit seinen Wänden “umschließt”. Schwerpunkt der Sammlung ist die abstrakte Kunst.

Touristisch im Schatten dieser Neubauten befindet sich die belebte, von engen Straßen geprägte Altstadt Bilbaos (Casco Viejo). In Bilbao spielt der äußerst populäre Fußballverein “Athletic Club”, der traditionell nur mit baskischen Spielern besetzt ist.

Kastagnetten

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Das Wort Kastagnetten kommt von der spanischen Bezeichnung “castagnette” was so viel wie kleine Kastanie bedeutet. Kastagnetten sind Gefäßklappern. Diese Klappern sind den Menschen als Tonerzeuger schon seit dem Altertum her bekannt. Kastagnetten lösen einen schnarrenden Ton aus, mit dem der musikalische Rhythmus hervorgehoben wird. Klappern gehören ja auch bekanntermaßen zu den ersten Kinderspielzeugen.

Die Kastagnetten werden sehr häufig paarweise gespielt. Sie sind als Tanzklappern, vor allem für Spanien und insbesondere Andalusien typisch. Wie jeder weiß wäre ein Flamenco ohne Kastagnetten undenkbar. Die Kastagnette besteht aus zwei muschelförmigen Hartholzschalen, diese sind durch eine Halteschnur verbunden. Die Kastagnette wird am Mittelfinger oder Daumen gehalten. Das Gegeneinanderschlagen der Kastagnettenhälften wird durch die anderen Finger erzeugt.

Seit etwa dem 19. Jahrhundert treten Kastagnetten auch in der klassischen Musik im Orchester auf, die Kastagnette hat leider dort an Bedeutung abgenommen und wird zunehmend durch die weniger kompliziert zu handhabende Stielkastagnette ersetzt. Bis zum heutigen Tag jedoch ist die Kastagnette ein unverzichtbarer Teil des spanischen Volkstanzes namens Flamenco.

Tauchgebiet Benidorm

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Die besten Plätze für Taucher in Benidorm sind die Isla Benidorm und das Riff von Llosa, dies ist ein zweistufiges Unterwasserriff, das bis sechs meter unter die Wasseroberfläche ragt. Die erste der beiden Stufen reicht bis zu einer Tiefen von dreissig metern, die zweite Stufe von La Llosa fällt dann auf über vierzig meter ab.

Die Riffvorderkante der ersten Stufe von La Llosa fällt praktisch senkrecht ab. Vielen vorgelagerte Felsen bieten eine unwahrscheinlich abwechslungsreiche Tauchlandschaft. Die Rückseite hingegen fällt etwas flacher un in mehreren Stufen ab. La Llosa zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt aus.

Um die Isla Benidorm herum, sind besonders Nachttauchgänge ausserordentlich beliebt. Rund um diese Insel kann man so seltene Meeresbewohnern wie Langusten und Garnelen begegnen. Die Tauchbasen rund um Benidorm haben ihre Schiffe aber im Hafen von Villajoyosa liegen, da der Hafen von Benidorm relativ klein ist.

Costa Blanca Ernährungsweise

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Spanierer frühstücken gewöhnlich relativ wenig. Ein Kaffee mit Keksen oder Gebäckstücken, oder auch weit verbreitet ist die Gewohnheit, vormittags einen Imbiss einzunehmen, etwa ein Sandwich mit einem Erfrischungsgetränk, einem Glas Bier oder Wein. Vor dem Essen gibt es einen Aperitif (gewöhnlich, wenn man keinen Imbiss gegessen hat und das vor allem am Wochenende): Ein paar Tapas (Häppchen aus Fleisch, Tortilla, Fisch usw.) mit einem Glas Wein oder einem Erfrischungsgetränk.

Das spanische Essen ist recht kräftig und besteht im Wesentlichen aus gemischten Vorspeisen, dem ersten Gang (Gemüse, Suppe etc.), dem zweiten Gang (Fleisch oder Fisch) und einem Nachtisch zum Abschluss. Dazu trinkt man zumeist einen passenden Wein oder Wasser. Nach dem Essen wird gewöhnlich eine Tasse Kaffee getrunken. Liebhaber von Havanna-Zigarren zünden sich nach dem Essen gewöhnlich eine gute Zigarre an. Zu diesem Zeitpunkt beginnt dann die Zeremonie der sogenanten Sobremesa, die in Spanien eine lange Tradition hat, bei der Sobremesa bleibt noch beisammen und unterhält sich bei einem Glas Brandy oder Likör.

Am Nachmittag nehmen viele Kinder ein Sandwich oder ein Glas Milch mit einem Gebäckstück zu sich. Das Abendessen pflegt, wenngleich es ein wenig leichter als das Mittagessen ausfällt, ebenfalls reichlich zu sein. Die Essenszeiten hängen selbstverständlich von den Arbeitszeiten ab. Demnach liegt der Zeitraum für das Frühstück zwischen 7.00 und 8.00 Uhr morgens, der Imbiss wird vormittags, um etwa 10.30 oder 11.00 Uhr eingenommen. Das Mittagessen findet später statt als in Nachbarländern, etwa zwischen 14.00 und 15.00 Uhr. Die Nachmittagspause (sogenante Merienda) ist etwa um 18.00 Uhr, und zu Abend wird meist ab 21.00 Uhr gegessen. Dennoch werden diese Gewohnheiten vermehrt auf das Wochenende und auf Feiertage verschoben. An den übrigen Tagen - von Montag bis Freitag - ähneln die Essenszeiten der Spanier zunehmend denen Europas.

La Candelaria

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Bei dem am 2. Februar stattfindenden Fest wird der Läuterung Marias und der Vorstellung ihres Erstgeborenen im Tempel so wie der Schenkung zweier Tauben gedacht.

Die Hauptmerkmal des Festes ist ein seltsames und feststehendes Ritual, bei dem lärmende Kuhglocken nicht aufhören zu läuten, dies geschieht sogar innerhalb der Kirche. Die Teufel (Kinder, Burschen, Erwachsene und Alte) begleiten die Prozessionen von La Candelaria und San Blas, wobei sie laufen und springen und mit erhobenen Armen ihren starren Blick auf die Heiligenfiguren werfen. Ein ähnliches, aber weniger bekanntes Fest findet am 28. Mai in der benachbarten Ortschaft El Hito (Cuenca) statt

Turteltauben, Tauben, Kerzen - wenn sie weiterbrennen: ein gutes Jahr; wenn sie ausgehen: ein schlechtes Zeichen - und große Torten gehören zu den Prozessionen an diesem Tag. In Alcaudete de la Jara (Toledo) erscheint die Soldadesca (Soldatengruppe) am folgenden Sonntag und paradiert an jedem Sonn- und Feiertag durch die Strassen des Ortes bis zum Tag von Piñiata, dem Sonntag nach Karneval. In den Jahren, die mit einer 1 aufhören, feiert Valls (Tarragona) seine Zehnjährigen Feste, wo sich colles de castellers, Riesen und Gigantenköpfe aus ganz Katalonien einfinden. In Colmenar Viejo (Madrid) schließlich ist vor kurzem der traditionsreiche Jungstierkampf wiederbelebt worden, der seit dem Bürgerkrieg entweder verschwunden oder dazu im Begriff war.

Grottes Coves de Canelobre

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Diese Grotte im Hinterland der Costa Blanca liegt in 700 Meter Höhe am nördlichen Hang des Berges Cabecó d’Or und hat eine der höchsten Gewölbe Spaniens. Die Form der Grotte erinnert im innern an eine Kathedrale. Während des Besuches kann man die diversen bizarren Formen und Figuren bewundern, welche die Felsen im Laufe der Zeit angenommen haben. Die herrvoragende Akustik und die außergwöhnliche Stimmung bieten phantastische Voraussetzungen für musikalische Vorführungen.

Man findet die Grotte ungefähr 24 Kilometer nördlich von Alicante in den Bergen von Busot. Nach dem Ortseingang von Busot folgt man der Ausschilderung. Grottes Coves de Canelobre ist täglich von ca. 10.00 bis 19.00 Uhr (jahreszeitliche Abweichungen)geöffnet .

Der Besuch der Höhle sollte mit einem Spaziergang durch Busot verbunden werden. Der Ort ist ein typisch spanisches Bergdorf mit engen schattigen Gassen, wunderschöner Aussicht in die Bergwelt der Costa Blanca und guten Wanderwegen. Hier läßt sich abseits vom Touristentrubel das ursprüngliche spanische Leben besichtigen.

Gesundheit durch Costa Blanca

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Obwohl ständig medizinische Fortschritte gemacht werden leiden Menschen besonders in den mittel- und nordeuropäischen Regionen häufig an Krankheiten. Herz- Kreislaufprobleme, Allergien, Knochen und Hautkrankheiten meist auf Grund von Stress, falscher Ernährung und schlechten Klimas sind die Hauptgründe für das nicht so gute Wohlbefinden.

Allgemein bekannt ist die hervorragende klimatischen und umwelttechnische Bedingung an der Costa Blanca. Dies beinhaltet sowohl Mikro- und Makroklima, landwirtschaftliche Erzeugnisse und ein sauberes und intaktes Ökosystem. Das besonders konstante Klima senkt den Blutdruck. Damit verbessern sich nicht nur die Werte von Herz- und Kreislauf, sondern auch die des Blutzuckers.

Die salz- und jodhaltige Luft lindert und heilt Hautkrankheiten, wie die Schuppenflechte unter der alleine in Deutschland 2% der Bevölkerung leidet. Die reizstoffarme und von Industrieschmutz befreite Meerluft hat auf Lungen und Bronchien eine positive Wirkung.

Durch die Menge an Sonnentagen schüttet der Körper mehr Endorphine aus als gewöhnlich. Knochenkranken und älteren Menschen schmerzen die Gliedmaßen weniger. Endorphin ist neben dem Dopamin, dem Noradrenalin und dem Serotonin ein Neurotransmitter. Bei Menschen, die unter Depressionen leiden, wurde ein geringerer Neurotransmitterhaushalt festgestellt. Mehr Sonnenstunden bedeuten also auch eine Verbesserung der Psyche.

Moraira - Costa Blanca

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Moraira ist ein kleines Paradies an der Costa Blanca. Das einstige Fischerdorf hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Zentrum für costablanca immobilien gemausert. Trotzdem ist der unvergleichliche Charme eines verträumten Küstenortes geblieben.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die “Divina Pastora” und die Kirche “Catalina”, die sowohl gotischen als auch Renaissance-Baustil aufweist und eine der ältesten Orgeln dieser Region hat. Der Angriffsturm von Moraira, der mit der Kirche im 18. Jahrhundert erbaut wurde, ist ein bedeutendes Symbol von Moraira. Er steht auf dem höchsten Punkt des Cap d’Or oberhalb von El Portet und ist unmittelbar an der Steilküste erbaut.

Direkt am Hafen von Moraira sehen Sie den Wachturm “Cap d’Or”, der von Philip II erbaut worden ist und ebenfalls eine große Bedeutung für die Stadt hat. Direkt über dem Eingang dieses Turms ist das Wappen der Bourbonen. Der Geschichtüberlieferungen nach wurde der Turm im Jahre 1742 fertiggestellt. Genau vor diesem Wachturm steht die kleine Wallfahrtskapelle “Mare de Deu del Carme” der Jungfrau der Schutzlosen.

Costa Blanca - Altea

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Altea Costablanca

Die malerische Vielfalt ist eines der herrausragenden Merkmale von Altea. Diese Stadt an der Costa Blanca wird von grossen Klippen flankiert, an deren Füßen das klare Wasser die einsame Sandstrände sanft umspült. Hinter diesen liegen die breiteren und bevoelkerten Strände von La Olla (gegenüber von zwei winzigen Inseln, la Illeta und L’