1937
Mit durch die italienischen Truppen und Kolonialtruppen aus Marokko verstärkten Kräften versuchte Franco im Januar und Februar 1937 nochmals Madrid zu erobern, scheiterte jedoch erneut. Malaga wurde am 8. Februar erobert und am 28. April betraten Francos Truppen Guernica, zwei Tage nach der Bombardierung durch die deutsche Luftwaffe. Danach begann aber die Regierung, sich mit steigender Effizienz zu wehren.
Im Mai begann die Regierung eine Kampagne zur Rückeroberung Segovias, um Franco zu zwingen Truppen von der Madridfront abzuziehen und so deren Vormarsch zu stoppen. Mola, Francos stellvertretender Kommandeur, wurde am 3. Juni getötet, und Anfang Juli begann die Regierung sogar eine starke Gegenoffensive im Gebiet von Madrid, die die Nationalisten mit einigen Schwierigkeiten abweisen konnten.
Danach konnte Franco die Initiative zurückerlangen. Er konnte in Aragón eindringen und eroberte die Städte Santander und Gijon. Am 28. August erkannte der Vatikan Franco, unter dem Druck Mussolinis, an, und Ende November ging die Regierung, als die Nationalisten bedrohlich nahe an Valencia herankamen, nach Barcelona.