Am 17. Juli 1936 begann ein konservativer Militäraufstand gegen die kurz zuvor gewählte Volksfrontregierung Spaniens. Der Aufstand war nicht nur ein Militärputsch, sondern er enthielt umfangreiche zivile Komponenten (span. Klerus, Adel, Royalisten und große Teile der Bourgeoisie).
Die Aufständischen, unterstützt von einem Heer marokkanischer Söldner, hofften, schnell die Kontrolle über die Hauptstadt Madrid und alle wichtigen Städte zu erlangen. In der Tat errang die so genannte Falange bald die Kontrolle über die Städte Sevilla, Cádiz, Jerez de la Frontera, Córdoba, Zaragoza, Oviedo sowie über Galicien und Navarra; sie scheiterten jedoch in Madrid und Barcelona. Deshalb folgte ein sich hinziehender Bürgerkrieg.
Anführer des Aufstandes war Francisco Franco Bahamonde, seit 1933 Befehlshaber der gesamten spanischen Armee und bereits als pro-faschistisch bekannt, und unterstützt durch die rechtsgerichteten Generäle Mola and José Sanjurjo. Am 19. Juli flog Franco nach Spanisch-Marokko und übernahm dort das Kommando. Am nächsten Tag kam Sanjurjo bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Für die verbleibende Zeit des Krieges war Franco faktisch Befehlshaber über alle Nationalisten.